Tipps zum Helm
Ø
Der Helm muss gut sitzen. In Ruhe verschiedene
Modelle ausprobieren. Dabei darauf achten, dass
sich die Helmschale bei nur leicht angezogenem
Kinnriemen nicht in die Stirn oder in den Nacken
schieben lässt.
Ø
Der Kinnriemen muss richtig passen. Er muss
mindestens 15 bis 18 mm breit sein. Die seitlichen
Gurte dürfen nicht auf die Ohren (Y-Form des
Riemens muss seitlich um die Ohren herumführen)
oder die Halsschlagader drücken, und sollen
in der Länge einstellbar sein. Der Verschluss (am
besten ein Schnappverschluss) soll seitlich liegen
- bei einem Sturz darf er sich keinesfalls lösen.
Ø
Darauf achten, dass der Helm ein anerkanntes
Prüfzeichen hat, das geprüfte Sicherheit garantiert.
Ø
Möglichst eine auffällige Farbe wählen. Dadurch
ist der Radfahrer bei jedem Wetter gut erkennbar.
Ø
Den richtigen Umgang mit dem Helm üben. Vor
allem das Aufsetzen und das Anpassen des Kinnriemens
sollte problemlos klappen.
Ø
Auf gute Durchlüftung achten. Im Sommer kann
es unter dem Helm recht warm werden. Die eingebauten
Lüftungsschlitze sollten mit Netzstoff
gegen Insekten geschützt sein.
Ø
Bei kalter Witterung möglichst eine Mütze unter
dem Helm tragen, dabei auf Größenanpassung
achten.
Ø
Der Helm muss auch gefallen, um getragen zu
werden.
Ø
Helme wegen der Anpassungsmöglichkeiten nicht
zu sehr auf Zuwachs kaufen.
Ø
Nach einem Unfall Helm ersetzen, auch wenn
äußerlich keine Schäden erkennbar sind. Der
Helm kann feine Haarrisse haben, die die
Schutzwirkung beim nächsten Sturz erheblich verringern.
Der TÜV empfiehlt, jeden Helm nach 5,
spätestens nach 8 Jahren auszumustern.