Der Fahrradhelm
Eishockeyspieler und Bauarbeiter tragen ihn,
Motorradfahrer und Skirennsportler ebenfalls:
den Helm. Wie sieht es aber bei den Radfahrern aus? Der Gesamtanteil der
Helm tragenden
Fahrradfahrer bleibt nach wie vor sehr gering. Über alle Altersgruppen
hinweg trugen 1999
insgesamt 5% einen Helm. Eine Zunahme der Helmtragequote findet sich nur in
der Altersgruppe bis 10 Jahre.
Von den Kindern bis 5 Jahre trugen 1999 85% einen Schutzhelm (1997: 59%), in
der
Gruppe der 6 bis 10- Jährigen hat sich die Helmtragequote gegen- über 1997
um 10%-
Punkte auf 47% gesteigert. Bei den 10- bis 15- Jährigen steht der Helm ganz
schlecht im Kurs:
er wird als uncool eingestuft, Helme tragen höchstens Angsthasen.
Radhelme wirkungslos?
Kinder und Jugendliche sollten beim Radfahren immer einen
Helm tragen. Und auch Erwachsenen
ist ein Schutzhelm anzuraten, besonders wenn sie sportlich mit dem Rennrad
oder Mountainbike unterwegs
sind. Zudem übernehmen sie damit eine sehr wichtige Vorbildfunktion. Viele
Argumente
werden immer wieder gegen den Helm angeführt: Man schwitze darunter, höre
und sehe schlechter
und werde deshalb unsicher usw. Es stimmt zwar, dass Helme keine Unfälle und
auch nicht alle Verletzungen
verhindern können. Jedoch dämpft ein Helm bei einem Unfall den Aufprall des
Kopfes und
verhindert damit schwere Schädelverletzungen, die tödlich enden oder
bleibende Schäden zur Folge
haben können. Bei rund 85% aller Unfalle ereignen sich Kopfverletzungen.
Beinverletzungen machen
75% und Armverletzungen 58% aus.